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COMPLIANCE

Am 2. August 2026 wird der EU AI Act vollständig wirksam.

Ich baue bereits compliant. Du musst dich nicht durch Gesetzesartikel kämpfen, ich habe alles in jedes Projekt eingebaut, das ich liefere.

Der AI Act ist jetzt vollständig in Kraft, so stelle ich sicher, dass du compliant bist.

Was ist der AI Act eigentlich?

Die Europäische Union hat ein Gesetz erlassen, das regelt, wie Unternehmen KI einsetzen dürfen. Es heißt EU AI Act und existiert seit dem 1. August 2024. Es wird schrittweise wirksam.

Chatbots und KI-Assistenten, die mit Kunden sprechen, müssen ab dem 2. August 2026 klar machen, dass es sich um KI handelt. Unternehmen, die KI einsetzen, müssen wissen, welche KI sie wofür verwenden.

Kein Verbot von KI. Kein Stopp-Signal für KMU. Einfach Spielregeln, damit Menschen wissen, woran sie sind.

Wann tritt was in Kraft?

  1. 2. Februar 2025
    Verbotene KI + KI-Kompetenz der Mitarbeiter
    Bereits in Kraft
  2. 2. August 2025
    Regeln für große KI-Modelle
    Bereits in Kraft
  3. 2. August 2026
    Chatbot-Transparenz + Hochrisiko-Pflichten
    Die Deadline
  4. 2. August 2027
    Restliche Bestimmungen
    Kommt noch

Was bedeutet das für dein Unternehmen?

Gute Nachricht: Für die meisten KMU ist der Einfluss geringer, als du denkst. Das Gesetz kennt 4 Risikokategorien. Du fällst fast immer in eine der unteren zwei.

  • Verboten

    Social Scoring, manipulative KI

    Nicht relevant

  • Hohes Risiko

    HR-Auswahl, Kreditscoring, kritische Infrastruktur

    Vermeiden, Socialo baut das bewusst nicht

  • DEIN UNTERNEHMEN

    Begrenztes Risiko

    Chatbots, virtuelle Assistenten, Kundenservice-KI

    Hier bist du wahrscheinlich

  • Minimales Risiko

    Rechnungs-OCR, Spam-Filter, interne Analysen

    Keine Pflichten

Bei 'begrenztem Risiko' gelten nur zwei Regeln: (1) dein Chatbot muss klar machen, dass er KI ist, und (2) du musst zeigen können, welche KI du wofür einsetzt. Beides einfach zu regeln, ich mache es standardmäßig.

Was ich standardmäßig tue, ohne dass du darüber nachdenken musst

  1. KI-Hinweis in jedem Chatbot

    Jeder Chatbot, den ich baue, beginnt mit einem klaren Hinweis: 'Du sprichst mit einem KI-Assistenten.' Keine Verwirrung, keine quasi-menschlichen Namen. Konform mit Artikel 50 des AI Act.

  2. Immer ein Weg zum Menschen

    Meine Chatbots haben immer einen Ausweg: 'Lieber mit einem Mitarbeiter sprechen?' Ein Klick. Ab August gesetzlich vorgeschrieben, für mich bereits Standard.

  3. Compliance-Dossier bei Lieferung

    Bei jedem Projekt bekommst du ein Dossier mit: welche KI eingesetzt wurde, wofür, welche Daten durchfließen, wer verantwortlich ist und wie menschliche Aufsicht geregelt ist. Genau das, was das Gesetz von dir als 'Deployer' verlangt.

  4. Auftragsverarbeitungsvertrag inklusive

    Wenn ich KI baue, die mit deinen Kundendaten arbeitet, bekommst du automatisch einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Keine Extrakosten, kein Anwalt nötig, einfach sauber geregelt.

  5. EU-Hosting wo möglich

    Daten bleiben vorzugsweise in Europa. Keine unnötigen Umwege über amerikanische Server. Wo eine EU-Option existiert, wähle ich sie.

Und die DSGVO?

Der AI Act kommt auf die DSGVO drauf, nicht anstelle davon. Für jedes KI-Projekt, das personenbezogene Daten verarbeitet, prüfe ich drei Dinge:

  • DPIA-Check

    Eine DPIA ist eine Vorab-Prüfung auf Datenschutzrisiken. Bei jedem neuen Projekt prüfe ich, ob eine nötig ist. Im Zweifel mache ich sie, das kostet mich ein paar Stunden, dich nichts.

  • Verarbeitungsverzeichnis

    Die Datenschutzbehörde erwartet, dass du festhältst, welche personenbezogenen Daten du verarbeitest und warum. Meine Dokumentation passt hier eins zu eins.

  • Durchsetzung

    Die Datenschutzbehörde nennt KI als eine ihrer drei Durchsetzungsprioritäten für 2026–2028. Die Wahrscheinlichkeit von Kontrollen steigt. Dokumentation ist die beste Verteidigung.

Was ich nicht für dich tun kann

  • KI-Kompetenz in deinem Team

    Das Gesetz verlangt seit Februar 2025, dass Mitarbeiter wissen, was KI ist und kann. Eine Stunde Erklärung reicht oft aus. Ich kann das übernehmen, aber organisieren musst du es.

  • Dein eigenes KI-Inventar

    ChatGPT-Accounts, die Mitarbeiter eigenständig nutzen ('Schatten-KI'), fallen auch unter das Gesetz. Ich helfe dir, zu erfassen, was in deinem Unternehmen im Einsatz ist.

  • Formelle KI-Richtlinie

    Ein kurzes Dokument, das festhält, wie ihr KI einsetzt. Ich liefere eine Vorlage; du unterschreibst.

  • Abschließende rechtliche Beurteilung

    Ich bin Entwickler, kein Jurist. Bei Zweifelsfällen verweise ich an einen auf KI-Recht spezialisierten Anwalt.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Das Gesetz macht keine Ausnahme nach Unternehmensgröße. Allerdings verfolgt die Aufsichtsbehörde einen verhältnismäßigen Ansatz: Pflichten und Durchsetzung richten sich nach dem Risiko des Systems, nicht nach dem Umsatz des Unternehmens. Für die meisten KMU-Automatisierungen (begrenztes/minimales Risiko) sind die Anforderungen überschaubar.

Lieber von jemandem bauen lassen, der es versteht?

Die Deadline steht. Je früher du anfängst, desto ruhiger kommst du durch. Ein kostenloser Scan zeigt dir, wo du stehst und was zu tun ist, auch in Sachen Compliance.

Diese Seite ist informativ und stellt keine Rechtsberatung dar. Für spezifische Fragen zu deiner Situation wende dich an einen auf KI-Recht spezialisierten Anwalt.